Hallo zusammen,

also diese Beiträge finde ich super.
Für mich als Geschichtsinteressierten , sind darin wahre Kostbarkeiten enthalten:

„Dieser Sieg war im Jahr 950 v.Ch. und seitdem wurde dieses Fest mit dem Beginn der Landwirtschaft zusammengeführt und gefeiert."

Uschen weißt Du zufällig was über die Zeit damals ?
Welche Machtbereiche gingen bis wohin ?

Ich habe was interessantes dazu gefunden. Man bedenke aber bitte der Artikel ist 120 Jahre alt. Inwieweit es da Korrekturen gab weiss ich nicht

Einen Artikel über Ägypten aus :
Brockhaus' Conversations-Lexikon. Allgemeine deutsche Real-Encyklopädie. Leipzig, 1882

und die schreiben dazu:
„Seit dieser Zeit sinkt der Glanz Thebens. Unterägyptische Dynastien folgen; Memphis wird wieder zur ersten Residenz des Landes. Wichtiger ist erst wieder das Haupt der 22. Dynastie, Sesonchis I., weil er sowohl aus der Bibel als durch die ägyptischen Denkmäler als der Eroberer Palästinas und Jerusalems bekannt ist.
Seine kriegerischen Thaten sind noch jetzt auf den Tempelwänden von Karnak verzeichnet. Er hielt aber den Verfall des Reichs nicht auf, das mit dem Schlusse der 24. Dynastie in die Hände des äthiopischen Eroberers Sabakôs oder Sebichos (ägyptisch Schebek) fällt.
Dieser bildet mit seinen beiden Nachfolgern die 25. Dynastie, deren letzter, Tarakos (ägyptisch Taharka), der Tirhaka der Bibel, freiwillig nach Äthiopien zurückkehrt.
Diese äthiopische Fremdherrschaft scheint die nationale Kraft des ägyptischen Volks noch einmal aufgeweckt und zu erhöhter Thätigkeit angeregt zu haben.
Nach dem Abzuge der Äthiopen trat zunächst eine revolutionäre Epoche ein, die aus Herodot unter dem Namen der Dodekarchie bekannt ist.
Den Ägyptern war aber den jeher eine monarchische, durch Erblichkeit geordnete Regierungsform unentbehrlich gewesen.
So kam auch diesmal bald das legitime saitische Königshaus, welches die Äthiopen verdrängt hatten, in der Person des ersten Psametichos wieder zur Herrschaft.

Quelle: http://www.urbanplus.com/vor100jahrenausgabe26.html


was ich aber auch interessant finde ist dies :

„Die Nacht des yennayer"

Welche Bedeutung hat Yennayer im Marokkanischen Sprachgebiet ?

Ich habe im Lexikon (Knaur 1975) nachgeschaut:

Januar [lat.] (Jänner, Hartung), Monatsname, angebl. Nach dem doppelgesichtigen röm. Gott Janus, wurde seit 153 und endgültig bei Cäsars Kalenderreform 46 v. Chr. 1. Monat des Jahres; urspr. Jahresbeginn war der 1.März.

Janus, altröm. Gott des Anfangs, Schirmherr der Tore und Durchgänge öffentl. Gebäude; doppelköpfig( eigtl. Doppelgesichtig) dargestellt.

Noch ein esoterischer Beitrag zu Janus:

Janus
(lat. ianua „Tür"). Ein römischer Schutzgott der Ein- und Ausgänge sowie von Anfang und Ende, mithin zwei Seiten in sich vereint.
Janus´ Herkunft ist unterschiedlich gedeutet, wen wundert´s bei einem der ältesten römischen Götter? Mal gilt er als Sohn von Apollo und Kreuse, der Tochter des Königs Erechtheus von Athen. Neben diesen jungen Mythos heißt es auch, er sei Sohn des Uranos (oder Coelus) und der Hekate oder er gilt als Sohn des Saturn und der Entoria.
Seine Gattin war seine Schwester Kamese, die er aus seiner Heimat Perrhaebia mitbrachte. Mit ihr ist er Vater der Olisthene.
Eine Liebschaft war die Nymphe Krane bzw. Crana. Mit ihr ist er Vater des Königs von Alba Longa.

Als historische Persönlichkeit soll Janus ein altitalischer König gewesen sein, der 150 Jahre vor Aeneas von Perrhaedia nach Italien gelangt war, etwa um die Zeit des biblischen Richters Ehud, nach biblischer Zeitrechnung war das im Jahr 2625. (nach Hederich 1996, Sp. 1322).

Dargestellt wird Janus mit zwei in entgegengesetze Richtungen blickenden Gesichtern (Januskopf), mit Schlüssel und Pförtnerstab.
Seinem Wirken wird der Bau von Schiffen und die Verwendung der Münzen zugeschrieben. Auch sonst soll Janus, nachdem er nach Italien gelangte, den zuvor wilden Menschen allerlei Kultur gebracht haben, wird darin aber auch als Statthalter Saturns angesehen. Der Hügel Janiculus war nach ihm benannt, den der Gott selbst aufgeworfen hatte.
Sein Tempel war ein Doppeltor zum Forum Romanum.
In Kriegszeiten war dieser Tempel geöffnet, wenn überall im Reich Frieden herrschte wurde er feierlich geschlossen.
In der 700-jährigen Geschichte bis Augustus erlebte Rom dieses Ereignis ganze dreimal: Unter dem zweiten König Numa Pompilius, nach dem ersten punischen Krieg und nach Augustus Sieg bei Actium.
Dessen Regierungszeit erlebte noch zwei weitere Schließungen des Tempels.
Außer diesem Tempel hatte er noch in jeder Region der Stadt Rom einen Altar. Hier wurden stets die Opferhandlungen eingeleitet. Bei seiner Anrufung, die jeden Morgen erfolgte, schaute man nach hinten und nach vorne, wie der doppelgesichtige Gott das doppelseitige im Leben, Vorher und Nacher schlechthin ist. Die Bildsäulen des Janus waren mit Lorbeer bekränzt.
An seinem Festtag, dem 1. Januar, tauschte man diese gegen frische aus.
http://www.sungaya.de/schwarz/romer/janus.htm


Viele Grüsse


give peace a chance.