Re: Sobald man die Menschen kennt
[Re: sansabil]
#125820
20/09/11 05:16 PM
20/09/11 05:16 PM
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Joined: Jan 2009
Posts: 319 Tetuan
sansabil
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Tetuan
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Entschuldigung für das laaaange Posting,ich hatte meinen zweijährigen Sohn auf dem Schoss,der immer wie wild alle Tasten gedrückt hat Sonnenuhr,es kommt nicht auf den Witz an sondern darauf wer sich davon betroffen fühlt. Es ist mir eigentlich egal was Adam vom Islam hält, ich finde es immer nur lustig wenn er sich über unsere Postings aufregt. Sansabil
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Re: Sobald man die Menschen kennt
[Re: sansabil]
#125821
20/09/11 05:59 PM
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Hicham6
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Kenne keinen Adam Scheinst nicht nur humorlos, sondern auch noch dazu nicht sehr intelligent zun sein. Dieser Witz stammt von einer konservativen Islamseite , die haben daher mehr Humor als anscheinend manche hier
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Re: Sobald man die Menschen kennt
[Re: sansabil]
#125825
20/09/11 09:07 PM
20/09/11 09:07 PM
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sonnenuhr
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haengst du dich jetzt an der tatsache auf,dass in diesem witz eine muslima erwaehnt wird? viel intereassanter waere doch,sicher darueber zu echauffieren,dass eine offenichtlich verheiratete frau ehebruch begeht!
aber mal im ernst...muss ich zum lachen in den keller gehen?
dieser witz hat schon einen ellenlangen bart und wird,wenn du unbedingt die pointe ausklammern und ins tiefendetail gehen willst,auch ueber christinnen und angehoerige anderer religionen gemacht!
grinst du nicht auch ueber blondinenwitze? das waere genauso "rassistisch"
es ist muesig noch mehr beispiele auf zu fuehren! ganz offensichtlich ziehst du dich an dem wort muslima hoch. das ist doch aber unsinn,auch wenn hicham es vielleicht genau darauf abgesehn hat!
"Sonnenuhr,es kommt nicht auf den Witz an sondern darauf wer sich davon betroffen fühlt."
wenn ich mich jedesmal betroffen fuehlen wuerden,wenn jemand einen witz ueber dicke menschen macht,dann wuerde ich nur noch stocksauer durch die gegend laufen.
dass hicham nun gerade einen solchen witz hier gepostet hat,und du dich darueber scheinbar aergerst,verstehe ich nicht.
es gibt auch genug witze ueber dumme menschen...also schiess einen raus in richtung hicham,oder wie immer er sich auch nennen man. und schon stet es 50 zu 50 !
ein bissel mehr humor houda...na los...mach schon ;-)
und...falls du es an meinen posts noch nicht gemerkt hast,ich lasse mich vor keinen karren spannen. ich ziehe naemlich nicht gern und mitlaeufertum ist mir zu wider
lass dich doch von solchen sachen nicht hochziehen sansabil...das will der eine oder andere doch nur.
und dass dein knirps auf der tastatur gerumgekaspert hat...grins...ist normal...lach kinder machen sowas wenn man sie auf dem schoss hat und am pc sitzt. da kommen oft die drolligsten sachen bei raus.
also liebes,nimms mit humor und schone deine nerven...dein steppke braucht ne fitte mama !
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Re: Sobald man die Menschen kennt
[Re: GerhardIngold]
#125834
20/09/11 10:53 PM
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JasminH
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Hallo Sensabil
Du bist vermutlich eine deutschstämmige Frau. Wie ich vermute, bist Du zum Islam konvertiert. Du trägst, obschon Du nicht in einem islamischen Land lebst, ein Kopftuch.
Die Schwiegermutter meiner Frau ist sehr gläubig. Trotzdem sagte sie zu meiner Frau: Du lebst nun in einer anderen Kultur. Passe Dich entsprechend an und verzichte auf ein Kopftuch.
Wieso regst Du Dich auf, wenn Du mit Äusserlichkeiten Deinen Glauben markierst?
Zur Zeit Mohammeds trug keine Frau einen Schleier. Die reichen Frauen trugen aber viel goldenen und anderen Schmuck. Dieser Schmuck zog die Blicke auf die Frauen. Darum sollten die Frauen diesen Schmuck verbergen. Erst ca. 300 Jahre nach Mohammeds Tod bürgerte sich das Kopftuch ein. Das Kopftuch hat also mehr mit Tradition als mit Mohammed oder dem Koran zu tun.
Khalid Was hat das Verzicht auf Kopftuch bitteschön mit Anpassung zu tun? Die Forderung an muslimische Frauen, das Kopftuch abzulegen ist nicht eine Forderung nach Integration sondern eine Forderung nach Assimilation! Ich schätze die Vielfalt der Menschen, mir ist es auch egal welche Kleidung oder Frisur jemand trägt, warum sollten dann die muslimischen Frauen ihre Kopftücher ablegen? Was stört die Menschen daran? Warum sollen sie sich soweit anpassen bzw. assimilisieren? Und warum schreibst du bzw. spekulierst du ihn diesem Zusammenhang ob Sansabil Kopftuch trägt? Dein Statement sagt meiner Meinung nach viel über dich aus, und zeugt von Intoleranz! Was Multikulturalität bedeutet wird dir fremd sein. Eigentlich wollte ich meine kostbare Zeit nicht mehr dafür aufwenden auf solche Postings zu antworten, aber bei solchen ignoranten, intoleranten Statements konnte ich mir es mal wieder nicht verkneifen!
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Re: Sobald man die Menschen kennt
[Re: sansabil]
#125841
20/09/11 11:39 PM
20/09/11 11:39 PM
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sonnenuhr
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Hallo Houda (ich darf dich doch so nennen?)
du hast sicher mehr Erfahrungen bezueglich Adam als ich. Von daher kann ich deine Reaktion verstehen.
Dass man/du sich als Muslima vor irgend jemandem fuer seinen Glauben rechtfertigen muss ist schlimm und fuer mich voellig unverstaendlich !!! Das waere genauso als wenn man sich dafuer rechtfertigen muss,dass man eine Frau oder ein Mann ist! Ausserdem finde ich,dass man sich fuer seinen Glauben,gleich welcher Art NIE rechtfertigen muss !!! (schlimme grammatik...dreimal rechtfertigen hinter einander nach...brrrr)
ich ueberlese die meisten Beitraege von Adam,und deshalb regen mich solche "Witzchen" von ihm nicht auf. Aber ich glaube,um dich ein wenig besser zu verstehen,muss ich doch mal ein bissel hier graben.
Bisher habe ich mir nur bei sehr wenigen Personen aus dem Forum die Muehe gemacht,sie besser kennen zu lernen...ein davon ist momentan hier in Urlaub. Aber,ich glaube,es koennte sich bei dir ebenfalls lohnen :-)
Nett?...ha...du kennst mich nicht...grins
Ich kann ein ganz schoenes Biest sein...wenn man mich lange genug reizt ;-)
Aber meist lasse ich es nicht soweit kommen und ziehe mich vor dem "grossen Knall" zurueck ;-) Auch nicht immer das Gelbe vom Ei...man wird dann naemlich oft als Feigling hin gestellt.Aber,bevor ich die verbale Kontrolle verliere (passiert mir nicht mehr hier...hab ich mir fest vorgenommen...schmunzel)gehe ich lieber einen Schritt zurueck.
Ich drueck dich mal und wuensche dir und deinem "Bonsai" ;-) einen schoenen Abend
Liebe Gruesse Sonnenuhr
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Re: Sobald man die Menschen kennt
[Re: GerhardIngold]
#125842
20/09/11 11:46 PM
20/09/11 11:46 PM
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sonnenuhr
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Hallo Gerhard,
da muss ich dir widersprechen ... und zwar energisch!
Nur weil man in einer anderen Kultur lebt,muss man sich doch nicht voellig anpassen !
Wenn eine Muslima,egal ob konvertiert oder in diesen Glauben hinein geboren,Kopftuch tragen moechte,dann ist das ihre eigene Entscheidung und absolut in Ordnung!
Oder wuerdest du,waerest du in einer Kultur die nur nackt herum laeuft,dich ebenfalls ausziehen wenn du vorher nur bekleidet herum gelaufen bist? Ist vielleicht ein etwas schraeges Beispiel,aber kommt auf das gleiche heraus!
Ich bin der Meinung,wenn eine Muslima Kopftuch tragen moechte,dann hat sie niemand dafuer zu kritisieren...gleich in welchem Land und in welcher Kultur !!!
Kann der Mensch nicht einfach akzeptieren,dass jeder anders ist,jeder nach seinem Gutduenken gluecklich werden soll?
Ich kann das nicht verstehen...soviele Vorurteile,soviel Missgunst,Neid und Herablassung...das ist schwer zu ertragen!
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Re: Sobald man die Menschen kennt
[Re: sansabil]
#125847
21/09/11 01:01 AM
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sonnenuhr
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Huhu Houda Liebe Gruesse Monika
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Re: Sobald man die Menschen kennt
[Re: sansabil]
#125849
21/09/11 02:07 AM
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GerhardIngold
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Aus Deinen untenstehenden Worten leitete ich meine Folgerungen ab. Wie verbinde ich nun die Aussage, dass Du nicht konvertiert seist? Bist Du als Muslimin geboren und stammst ursprünglich aus Marokko oder einem anderen islamischen Land?
Aber wieso sagst Du dann Mitmenschen, dass Du Muslimin seist? Oder sagt jemand auch einfach, dass er Christ sei? Wenn Du niemandem etwas sagst, müsstest Du Dich auch nicht rechtfertigen.
"Du sollst natürlich zum lachen nicht in den Keller gehen und wäre der Witz von jemand anderem gekommen ,hätte er wahrscheinlich nicht diesen bitteren Nachgeschmack.Aber wahrscheinlich hat jeder seinen wunden Punkt und reagiert darauf.Neuerdings muss man sich überall erklären nur weil man sagt ,das man Muslime ist.Würde es dir gefallen rumzulaufen und dauernt sagen zu müssen"Ja ich bin Deutsche,nein ich gehöre nicht der NSDAP an und bin nicht mit Hitler verwandt" Ich hoffe du verstehst was ich meine."
Meine Frau jedenfalls ist froh, dass ihre Mutter ihr einen Druck weggenommen hat.
Was sagst Du dann dazu, dass im Iran, Saudi Arabien und anderen islamischen Ländern direkt oder indirekt ein Kopftuchzwang für alle besteht? Indirekter Kopftuchzwang herrscht zB in Marokko. Wer kein Kopftuch trägt, wird als Hure und damit als Freiwild betrachtet. (Diese Aussagen stammn von Marokkanern und nicht von mir.)
Wenn es also einen direkten oder indirekten Kopftuchzwang in islamischen Ländern gibt, wieso sollten Deutsche, Österreicher, Franzosen usw. nicht auch ein ähnliches Recht haben, das Kopftuch zu verbieten?
Ich selbst habe mit dem Kopftuch Mühe. Das hat nichts mit dem Islam zu tun. 1978 ging ich mit meiner ersten Frau nach Frankreich in eine freikirchliche Mission. Dort wurde meine Frau aufgefordert, im Gottesdienst ein Kopftuch zu tragen. Man berief sich dabei auf Paulus, welcher im Brief an die Korinther diese Anweisung gegeben hatte. Es sei wegen der Engel, damit diese beim Gebet nicht von Frauen sexuell erregt würden. Ich rebellierte gegen diesen Fundamentalismus und schuf mir damit Feinde.
Bei uns in der Schweiz trugen die Frauen noch oft Kopftücher. Dass Nonnen und Diakonissen auch ihr Haar bedenken, hat mit der Geschichte zu tun. Frauen, welche sich verheiratet hatten, bedeckten früher in Westen die Haare ähnlich. Die Nonnen und Diakonissen symbolisierten so, dass sie mit Gott verheiratet seien und ungeteilt ihm dienen würden.
Der Ursprung des Kopftuches, wie es im Korintherbrief beschrieben wurde, hat meines Wissens seinen Ursprung im Judentum.
Auch wenn mir das Kopftuch widersteht, sehe ich es anders, als die rechstlastigen Parteien Europas. Deshalb schrieb ich nach der angenommenen Minarett-Initiative dem Menschenrechtsgerichtshof. Aus meiner Sicht hatte die Schweiz gegen die Rechtsgleichheit verstossen.
Du siehst, ich bin widersprüchlich. Einerseits kritisiere ich und anderseits nehme ich in Schutz, wenn ich den Eindruck habe, die Menschenrechte würden nicht allen im gleichen Sinne gewährt.
Aber nun noch ein Psychiatrie-Witz.
Einst suchten wir unsere grossen Teetassen. Ich fand diese dann im Schrank eines Patienten. Als ich ihn fragte, wieso er die Tassen in seinem Schrank versteckt hätte, sagte er: "So habe ich mal alle Tassen im Schrank."
Khalid
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Re: Sobald man die Menschen kennt
[Re: GerhardIngold]
#125850
21/09/11 03:14 AM
21/09/11 03:14 AM
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sonnenuhr
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"Aber wieso sagst Du dann Mitmenschen, dass Du Muslimin seist? Oder sagt jemand auch einfach, dass er Christ sei? Wenn Du niemandem etwas sagst, müsstest Du Dich auch nicht rechtfertigen."
STOP Gerhard...das ist Wortklauberei ... und zwar in hoechstem Masse !!!
Du weisst genau,dass man,ist man in einem muslimischen Land geboren,oder Kind muslimischer Eltern,in diesen Glauben hinein geboren wird und deshalb sehr wohl das recht hat,sich als Muslim zu bezeichnen. So mancher mag zwar dieser Glaubensrichtung angehoeren,sie aber nicht leben...dennoch ist es ein Muslim. Und daran aenderst du auch nichts !
"Was sagst Du dann dazu, dass im Iran, Saudi Arabien und anderen islamischen Ländern direkt oder indirekt ein Kopftuchzwang für alle besteht?"
Das ist von den jeweiligen Regierungen aufoktruiert und hat nichts,aber auch garnichts mit dem eigentlichen Glauben oder dem Koran zu tun!
" Indirekter Kopftuchzwang herrscht zB in Marokko. Wer kein Kopftuch trägt, wird als Hure und damit als Freiwild betrachtet. (Diese Aussagen stammn von Marokkanern und nicht von mir"
Ich habe mich auch mit Marokkanern ueber dieses Thema unterhalten.Sie sagten etwas ganz anderes. Ich denke,die jeweilige "verdorbene",oder verschobene Denkweise laesst Menschen etwas so dummes sagen! Nur wer eine Frau ohne Kopftuch als "Freiwild" und somit als niedriger gestellt sieht,spricht so! Diese Maenner,und meist sind es Maenner,sehen in Frauen oft nur ein Lustobjekt und halten sich an einem Kopftuch fest,damit die Reize des weiblichen Haares sie nicht auf "seltsame" Gedanken bringt. Wenn ein Mann,gleich welcher Religion,sich nicht soweit im Griff hat,dass er sich von einfach getragenem,offenen Haar aus der Bahn oder auf sexuelle Gedanken bringen laesst,dann kann er einem einfach nur Leid tun! Bekanntlich ist es ja so,dass Maenner zwar 6 Gramm Gehirn mehr haben als Frauen.Allerdings ist auch bekannt,dass Qualitaet und nicht Quantitaet zaehlen ;-)
"Wenn es also einen direkten oder indirekten Kopftuchzwang in islamischen Ländern gibt, wieso sollten Deutsche, Österreicher, Franzosen usw. nicht auch ein ähnliches Recht haben, das Kopftuch zu verbieten?"
Diese Frage ist sicher inhaltlich richtig.Aber du vergisst,dass die von dir genannten "Kopftuchzwanglaender" lange nicht so tolerant und westlich gepraegt sind wie Europa.
" Es sei wegen der Engel, damit diese beim Gebet nicht von Frauen sexuell erregt würden." Was fuer ein Unsinn...unglaublich,dass es so etwas in der heutigen Zeit noch gibt und geduldet wird! Ich meine damit nicht den Kopftuchzwang,sondern die Behauptung,dass Engel vom weiblichen Haar erregt wuerden. Engel sollten,so es sie denn ueberhaupt gibt,diesbezueglich aussen vor und rein sein. Folglich kann man sie mit nichts,weder offen gezeigtem Haar noch einer nackten Diva,in Versuchung fuehren!
"Ich rebellierte gegen diesen Fundamentalismus und schuf mir damit Feinde" Das weisst auf die Engstirnigkeit dieser Menschen hin und ist einfach nur traurig!
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Re: Sobald man die Menschen kennt
[Re: sonnenuhr]
#125851
21/09/11 05:26 AM
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GerhardIngold
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Schliesse mich Dir an.
Wurde mit 1. Korintherbrief 11,1ff begründet.
Als ich 19 war und mich damals zum Christentum, das heisst zum fundamentalistischen Christentum, bekehrt hatte, schloss ich mich der Sitte an, allen zu sagen, dass ich Christ sei.
In diesem Zusammenhang verstand ich die Aussage. Wir sagten es damals, um mit sogenannt "Unbekehrten" ins Gespräch zu kommen. Da aber unsere Schreibkollegin kein Kopftuch trägt, denkt sie liberaler und wird kaum aus ähnlichen Gründen sagen, dass sie Muslimin sei.
Übrigens: Das ist mit Dir ist jetzt Dialog, wie ich es schätze. Keine polemischen oder sarkastischen Aussagen, sondern ein schriftliches Gespräch. Nicht das Rechtbekommen ist Ziel, sondern der Austausch.
Noch eine gute Nacht. Khalid
Last edited by GerhardIngold; 21/09/11 05:28 AM.
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Re: Sobald man die Menschen kennt
[Re: sansabil]
#125860
21/09/11 12:53 PM
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sonnenuhr
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"Meiner Meinung nach waren aber die Attentäter,des 11.September nur eine kleine Gruppe und machen nicht den Grossteil der Muslime aus"
Richtig Houda! Wenn alle Muslime Attentaeter waeren...brrrr... nicht vorzustellen. Dann muessten ja auch alle Christen Judenhasser sein.
Beides ist ein Unding,nicht vorstellbar und nicht haltbar!
Meine Freundin (Marokkanerin und somit Muslima) traegt das Kopftuch ausser Haus aus Tradition und weil es ihr Mann so moechte! Nun finde ich,dass ein Mann nicht das Recht hat,von seiner Frau das zu verlangen. Weder Kopftuch zu tragen,noch sich in dieser Richtung in irgend einer Form dem Willen des Mannes zu beugen,halte ich fuer sexistisch. Sollen sich Maenner einfach nur mal vorstellen,dass die Frauen von ihnen verlangen,sie muessten,wenn sie auf die Strasse gehen,immer den Kopf beugen,wenn sie an einer anderen Frau vorbei gehen. Ebenso ein Unding. Aber auf der anderen Seite ... wenn Frauen freiwillig das Kopftuch tragen,und sehr viele sehen damit recht schick aus,was soll dann daran schlimm sein? NICHTS !
Dass du dich dafuer rechtfertigen musst Muslima zu sein,ist schlichtweg eine Frechheit !!! Natuerlich,wenn man in einem nichtmuslimischen Land lebt in dem es normal ist Schweinefleisch zu essen,dann kommt man nicht umhin,zu sagen:"Nein danke,ich esse kein Schweinefleisch,ich bin Muslima!" Ebenso verhaelt es sich bei Alkohol.
Aber darueber Rechenschaft ablegen zu muessen weshalb man ein Kleidungsstueck traegt,und nichts anderes ist das Kopftuch ja,ist laecherlich!
"wobei ich mir denke die meisten Männer haben die 6gramm Gehirn mehr bestimmt nicht im Kopf." Kleiner Scherz am Rande...wo denn dann?In der Kniescheibe...lach
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Re: Sobald man die Menschen kennt
[Re: sonnenuhr]
#125863
21/09/11 01:57 PM
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GerhardIngold
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Christ, Jude, Muslim usw sein, ist nicht identisch mit Fundamentalismus.
An sich ist es gut, wenn wir ein Fundament haben. Für mich ist Gott mein Fundament. Selbst, wenn ich seine Existenz zu 50% bezweifle, fühle ich mich von seiner Allgegenwart getragen. 1987, bevor meine religionskritische Entwicklung begann, hatte ich eines nachts ein eindrückliches Erlebnis: "Steig ins Wasser. Es wird dich tragen", hörte ich eine laute Stimme. Trotz schweren Lebenskrisen, selbst als ich im 2004 vor Geleisen stand und mein Leben beenden wollte, war mir die Gegenwart Gottes bewusst. Diese Gegenwart hat mich bewahrt.
Ein Fundament ist also gut. Der Fundamentalismus ist aber mit Fundament-haben nicht identisch. Jeder Fundamentalismus geht von der Überzeugung aus, Moses, den anderen Bibelschreibern, Mohammed usw. absolut zu vertrauen. Daraus entwächst bei vielen ein Fundamentalismus, welcher gegenüber Anderserkennenden, Andersglaubenden und Andersdenkenden keine Nachsicht kennt.
Mir macht deshalb die amerikanische Tee-Partie-Bewegung mit ihrem christlichen Fundamentalismus ähnlich angst, wie mich andere religiösen Extremisten ängstigen.
Die Wurzeln des Extremismus muss man bekämpfen, wenn man Extremismus überwinden will.
Khalid
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